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Schnittstelle _ architektur _ wasser

Qatar National Museum - Die Sandrose von Doha

Der Wüstenstaat Katar liegt direkt am Persischen Golf und ist bekannt für seine modernen und futuristischen Bauten, die sich in der Hauptstadt Doha an der bekannten Strandpromenade Corniche stilvoll aneinanderreihen.
Und schon bald wird noch ein weiterer hinzukommen: Das Qatar National Museum ist von der landestypischen Wüstenlandschaft geprägt und soll zukünftig besonders dank seiner auffälligen Architektur Besucher aus aller Welt anlocken.

Entworfen wurde die neue kulturelle Einrichtung von dem renommierten französischen Architekten Jean Nouvel, der unter anderem für den Entwurf des 2017 eröffneten Louvre Abu Dhabi verantwortlich ist.

Bei der Gestaltung des Qatar National Museums ließ er sich von den sogenannten Sandrosen inspirieren: Rosenförmige Kristallgebilde, die in trockenen Wüstenregionen und somit auch in Katar häufig vorkommen.
Das Gebäude besteht daher aus vielen ineinandergreifenden weißen Scheiben unterschiedlicher Größen, gefertigt aus Stahl und Beton, die dem Museum sein imposantes Aussehen verleihen.

Zudem umschließen die einzelnen Elemente das zentrale Exponat des Museums: den etwa 100 Jahre alten Fariq Al Salatah Palast. Dieser beherbergte seit 1975 das Qatar National Museum und wurde im Zuge des Neubaus von den Berliner ZRS Architekten Ingenieure aufwendig renoviert – die traditionelle Architektur des Palastes steht nun in einem eindrucksvollen Kontrast zu der futuristischen Gestaltung des National Museums.

Darüber hinaus erscheint das gesamte Gebäude aufgrund der Anordnung der einzelnen Elemente wie eine moderne Karawanserei: Eine Herberge, die Reisenden an den Karawanenstraßen eine sichere Unterkunft bot und oftmals auch als Warenumschlagplatz diente.
Durch diese architektonischen Hindeutungen auf die Geschichte des Landes und die Region entsteht ein eindrucksvolles Konstrukt, das Vergangenheit und Zukunft Katars verbindet.

„Alles in diesem Museum lässt den Besucher die Wüste und das Meer spüren“

sagt der Architekt Jean Nouvel.

Neben permanenten und temporären Ausstellungsräumen beherbergt das neue Museum ein Auditorium mit 220 Sitzplätzen sowie ein Restaurant, Cafés und einen Museumsladen.
Die Eröffnung dieses spektakulären Gebäudes, das bald als neues Wahrzeichen von Doha fungieren soll, ist für Dezember 2018 geplant.

Bei einem Museumsbau ist neben dem Innenraum häufig auch der Außenraum von großer Bedeutung. Um diese Freifläche richtig zu entwässern, bietet ACO passende Systeme wie die ACO Drain Linienentwässerung.

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