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Schnittstelle _ architektur _ wasser

Low Line: Ein Park unter den Straßen New Yorks

Seit Jahrzehnten wird in New York in die Höhe gebaut. Ein Wolkenkratzer nach dem anderen entsteht, um das begrenzte Platzangebot voll auszunutzen. Doch warum sollte es nicht auch mal andersherum funktionieren?

Die Architekten von raad und das Lowline Lab wollen eine stillgelegte U-Bahn-Haltestelle in einen unterirdischen Park verwandeln.

Die U-Bahnendhaltestelle „Williamsburg Bridge“ in Lower Manhattan war von 1908 bis 1948 in Betrieb. Seitdem liegt sie brach. An einem Ort, an dem öffentlicher Raum – und vor allem grüner Freiraum – Mangelware ist, bietet die unterirdische Fläche von der Größe eines Fußballfeldes ein ungeheures Potenzial. Doch die Umnutzung zu einem Park liegt nicht auf der Hand.

Der Schlüssel ist eine relativ simple aber effektive Methode, dasSonnenlicht unter die Erde zu leiten. Über Parabolspiegel wird es eingefangen. Glasfaserleitungen führen das Sonnenlicht unter die Erde. Dort wird es über gewölbte, reflektierende Deckenelemente wieder abgegeben. In einem Langzeitversuch wird von Oktober 2015 bis März 2017 geprüft, ob das Licht ausreicht, um Pflanzen wachsen zu lassen.

Geht es nach den Architekten und Akteuren bietet der Lowline Park ab 2020 den Anwohnern in dem dicht besiedelten Stadtteil einen öffentlichen, grünen und ganzjährlich nutzbaren Raum, an dem sich Gestern, Heute und Morgen verbinden.

Um das Thema (RE)DENSIFICATION – Nachverdichtung im urbanen Kontext geht es auch bei unserem diesjährigen Architekten- und Planertag am 22. September in der ACO Academy.

Bilder: Lowline Lab: CC ©Jcbergland - Own work Lowline Lab, 140 Essex St., New York, NY




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