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Schnittstelle _ architektur _ wasser

Zwischen Licht und Schatten

Für die Chinesen ist Tee nicht nur ein Getränk - es ist eine Lebenseinstellung und ein fester Bestandteil der chinesischen Kultur. China besitzt die älteste Teekultur der Welt und pflegt die Tradition der Teezubereitung und des Teetrinkens gerne in Teehäusern.

In der Stadt Yangzhou, nordwestlich von Shanghai, gibt es seit Mai 2012 ein Teehaus, das Tradition und Moderne verknüpft. Das Architekturbüro HWCD Associates hat mit dem Bamboo Courtyard Teahouse einen Mix aus traditioneller chinesischer Bauart und klaren, modernen Formen erschaffen.

Wie die meisten chinesischen Teehäuser steht das Bamboo Courtyard Teahouse auf Pfählen im Wasser. In diesem Fall auf einem See, der im ShiQiao Garten liegt. Oben kubistisches Teehaus, ist es unten kaum sichtbar auf die traditionelle Wassergründung gebaut.

Das Gebäude zeichnet sich durch seinen interessanten Materialmix aus, bei dem Backstein und Bambus kontrastreich vereint werden. So sind über außenliegende Bambusstege die asymmetrischen Räume aus Backstein zu erreichen. Zusätzlich sind die Räume mit Bambusstäben ummantelt. Dezent beleuchtete Türrahmen weisen den Weg hinein.

Vor den Räumen befinden sich Vorplätze, an denen die Bambusstäbe lamellenartig angeordnet sind. Sie funktionieren dadurch als Lichtschutz, gleich einem Brise soleil. Durch den Wechsel aus horizontaler und vertikaler Anordnung der Stäbe ergibt sich für die Besucher des Teehauses, je nach Standort, eine interessante Tiefenwirkung mit einem Spiel aus offenen und geschlossenen Bereichen. Die verantwortlichen Architekten Sun Wei und Shi Jun haben sich in diesem Punkt an dem typischen und traditionellen Umgang mit Höfen und Plätzen in Yangzhou orientiert.


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