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Schnittstelle _ architektur _ wasser

Das Badeschiff in Berlin

Baden mitten in der Spree – na ja, fast! Das „Badeschiff“ knüpft an die Tradition der Berliner Spree-Badehäuser um die Jahrhundertwende an und übersetzt diese in die Neuzeit. Dazu wurde von WILK-SALINAS Architekten zusammen mit der Berliner Künstlerin Susanne Lorenz und dem spanischen Büro AMP Arquitectos ein 30 Jahre altes Lastschiff ohne Motor, das vormals als Tanklastschiff für die Binnenschifffahrt genutzt worden war, zum Pool umfunktioniert – fantastischer Ausblick und urbanes Badevergnügen inklusive.

Das beheizte Schwimmbecken von 2,10 Meter Wassertiefe befindet sich, kombiniert mit zwei Stegen, den sogenannten „Spreebrücken“, im Berliner Stadtteil Treptow. Neben dem normalen Schwimmvergnügen finden auf dem Badeschiff im Sommer verschiedene Veranstaltungen und Events statt. Zuletzt wurde es bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 als ARD-Außenstudio genutzt.

Im Winter wird das Badeschiff zu einer Wohlfühloase umfunktioniert. WILK-SALINAS Architekten planten zusammen mit Thomas Freiwald eine pneumatische Membrankonstruktion, die die bestehende Anlage überspannt. Innerhalb kürzester Zeit kann die Konstruktion auf- und abgebaut werden. Durch die großflächig angelegten Fenster tritt der Besucher weiterhin mit dem urbanen Umfeld in Kontakt und genießt zudem eine angenehme Tageslichtausleuchtung. Im Innenraum bilden sich durch die Hülle klar strukturierte Räume, die das Schwimmvergnügen um einen Sauna- und Massagebereich erweitern. Der Umbau zum Winterbadeschiff wurde vom Bund Deutscher Architekten (BDA) mit dem Architekturpreis „Nike“ ausgezeichnet.


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