Schnittstelle _ architektur _ wasser

Kreative Freiraumgestaltung

Wenn Martin Rein-Cano, Gründer und gemeinsam mit Lorenz Dexler Geschäftsführer von TOPOTEK 1, über sein Schaffen spricht, fallen Begriffe wie Sinnlichkeit, Sehnsucht und Würde. Und szenographisch wie auch materiell werden sein Anliegen und seine Sensibilität für die Außenräume um Architekturräume überdeutlich. Die Kreativen setzen sich mit dem öffentlichen Raum und der Stadt als Ausdruck für die Visionen und Taten der Individuen und der Gesellschaft auseinander.

Schaut man sich einige der Projekte von TOPOTEK 1 an, überzeugen ihre freien Raumkonzeptionen, die durch das Spiel mit Farben und Materialität, die Virtuosität im Umgang mit bestehenden Flächen und den bewussten, meist unprätentiösen Einsatz von Lichtobjekten zu wahrhaftig gestalteten Räumen werden.

Im Projekt „Superkilen“ in Kopenhagen/Dänemark wiederum wird die Affinität von TOPOTEK 1 zu Schnittstellen aus Materialkollagen, Ausstellungskonzepten und Kunstinstallationen einmal mehr deutlich. Das international geprägte Quartier mit einer bunten Mischung verschiedener Kulturen sollte mit Hilfe des gebauten Freiraums städtisch revitalisiert werden.
Der Raum sollte sich aus einem monofunktionalen Durchgangsraum zu einem innovativen und an Gleichzeitigkeiten reichen Ort entpuppen.

Ein schwarzer Platz sollte nun entstehen, ein roter Platz und ein grüner Park. Außerdem nahm die Freiraumgestaltung Motive der Gartenkunstgeschichte wieder auf. Im Garten ist durch sämtliche Epochen hindurch die Translozierung eines Ideals und das Reproduzieren eines anderen Ortes ein grundsätzliches Thema.
TOPOTEK 1 schafft mit Superkilen nun eine zeitgenössische, eine urbane Form des universellen Gartens: Bekanntes, das dennoch überrascht.

Der Transfer einprägsamer Elemente von anderen Orten soll Bedeutung und Ambiente geben. 20 bis 30 verschiedene Leuchtobjekte wird der Besucher auf dem 1,4 ha großen Areal finden.
Auswahlfaktor hier war, durch den Einsatz der Außenraumobjekte den Raum zu okkupieren, sichtbar in den Raum einzugreifen.
Für Martin Rein-Cano ist eine solch schwere Gewichtung auf „Designelemente“ jedoch nur dann denkbar, wenn die Gestaltung des Objekts und das Konzept des Areals wie aus einem Guss sind: also entweder eigens dafür entworfen oder aber von solch hoher gestalterischer Qualität, dass eine echte Vervollkommnung entsteht.



 

 

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