Shopping Center Minto – An der Schnittstelle von Stadt und Gebäude

Shopping Center Minto – An der Schnittstelle von Stadt und Gebäude

Erweiterung des urbanen Systems und Entwässerung entlang der ACO Systemkette – der Begriff System kann für das Dienstleistungs- und Handelszentrum Minto in Mönchengladbach durchaus strapaziert werden. Nur bei der Außenhaut kann nicht von einer Systemfassade gesprochen werden, dennoch hat die Gestaltung System.

Shopping Center Minto – An der Schnittstelle von Stadt und Gebäude

Der Standort der „neuen Mitte“ von Mönchengladbach hat eine lange Tradition als Einkaufspassage. 1949 wurde hier mit dem Lichthof die erste überdachte Ladenpassage in Deutschland erbaut. 1993 wurde ein weiteres Einkaufszentrum ergänzt. Doch beide Objekte entsprachen nicht den Ansprüchen moderner Kunden. Viele Geschäfte standen leer. Gleichzeitig eröffnete eine geänderte Verkehrsführung an dieser Stelle neue Optionen für das Angebot an Einkaufsmöglichkeiten.

Das Minto liegt im Zentrum der Einkaufsstraße und versteht sich als Teil des urbanen Gefüges. Mit dem ersten 4-Sterne Shoppincenter Deutschlands bietet der Eigentümer und Betreiber mfi den Besuchern ein besonderes Einkaufserlebnis. Neben 104 Geschäften auf 26.000. m2 und 22 Gastronomiebetrieben gibt es eine mehrsprachige Rezeption, Ladestationen für Smartphone und Tablet und freien Wifi-Zugang.

Auch das äußere Erscheinungsbild ist besonders. Für die Gestaltung der Fassade wurde ein Wettbewerb ausgelobt. kadawittfeldarchitektur gewann mit einem stark horizontal gegliederten Entwurf. Die mäandernden Fassadenbänder haben gleich mehrere Vorteile. Mit ihnen kann spielerisch auf die stark ansteigende Topografie reagiert werden. Gelichzeitig schaffen die Vor- und Rücksprünge überdachte Bereiche und Terrassen, durch die der Stadtraum mit dem Gebäude bzw. seine Innen raum verzahnt werden können. Die Bänder sind mit vertikalen Keramik-Lamellen in elf erdigen Farbtönen verkleidet. Sie erinnern an die regionalen Klinkerfassaden und integrieren das Gebäude so auch farblich in die Stadt.

Die Entwässerung solch eines Gebäudes stellt die Planer vor große Herausforderungen. Für die Entwässerung der haustechnischen Anlagen und Freiflächen entwickelten die Planer ein Gesamtkonzept, das die Entwässerungselemente innerhalb und außerhalb des Gebäudekomplexes umfasst: eine moderne, nachhaltige Systemlösung, die durchgängig aus Bestandteilen der ACO Systemkette besteht. Sie beginnt mit Flachdachabläufen ACO Spin zur Freispiegelentwässerung der Dachflächen, geht über die Entwässerung der Parkdecks und Großküchen, der Aufbereitung der Küchenabwässer durch ACO Lipurat-OAE nach DIN EN 1825 und DIN 4040-100 in unterschiedlichen Ausführungen bis zur Abwasserhebeanlagen des Typs ACO Muli-Pro-PE-K duo.

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