Schnittstelle _ architektur _ wasser

National Maritime Museum London – Gebaute Seefahrtsgeschichte

Im National Maritime Museum in London treffen Architektur Wasser vor allem thematisch aufeinander. 2011 wurde es zum wiederholten Mal erweitert. Dabei wurde das Museum über großzügige Rampen mit dem angrenzenden Park verzahnt. An dieser konkreten Schnittstelle_architektur_wasser kam ACO zum Einsatz.

Das National Maritime Museum macht auch architektonisch die Tradition des Vereinigten Königreichs als lange dominierende Seemacht deutlich. Das herrschaftliche Gebäude ist Teil des UNSECO Weltkulturerbe „Maritime Greenwich“. In diesem sensiblen Umfeld galt es eine Erweiterung zu planen, die neue Ausstellungsräume, ein Café, Restaurant sowie die Bücherei und ein Archiv beherbergt. Zudem sollte mit dem neuen Flügel erstmals ein Eingang von der Parkseite angeboten werden.

C.F. Møller Architects lösten die schwierige Aufgabe, indem sie große Teile des Gebäudes ins Erdreich verlagerten. Flache Rampen führen zum neuen Haupteingang hinunter. Nur das Café und zwei schmale Baukörper zur Belichtung der darunterliegenden Räume befinden sich oberhalb der alten Geländekante und stehen vis-à-vis des historischen Gebäudes. Auch wenn die Gestaltung sehr modern und geradlinig ist, nimmt die Fassade mit einem Wechsel von offenen und geschlossenen Flächen dennoch den Rhythmus des historischen Gebäudes auf.

Das Dach des neuen Flügels ist ein teilweise begrünter öffentlicher Platz, der von Churchman Landscape Architects gestaltet wurde. Die Fläche verzahnt mit Schrägen und Rampen das Gebäude mit dem angrenzenden Greenwich-Park. Für die Entwässerung der großen Flächen standen nur drei Fallrohre zur Verfügung. Die maximale Regenmenge pro Quadratmeter war auf 200 ml/Stunde festgelegt worden. Um diese Wassermengen aufnehmen und über die drei Abflüsse ableiten zu können, setzte ACO auf große Entwässerungskanäle. Sie befinden sich allerdings unterhalb des Belags, um die Gestaltung nicht zu beeinträchtigen. Sichtbar sind lediglich 50 mm breite Roste der Entwässerungsrinnen. So entstand eine ebenso funktionale wie ansprechende Erweiterung in dem historischen Kontext.

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