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GreenCooling – Oben grün, innen kühl?

Gegen die sommerliche Überhitzung von Städten helfen Grünflächen und Pflanzen – auch auf Dächern und an Fassaden. Doch können mit der Verdunstung eines Gründachs Innenräume gekühlt werden? Das aktuelle Forschungsprojekt „GreenCooling – aktivierte Gründachkühlung“ an der Beuth Hochschule für Technik Berlin unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Martin Behne soll Antworten liefern.

Auf dem Dach des Hauses Bauwesen der Beuth Hochschule wird dafür ein umfangreicher Versuchsaufbau realisiert. Innerhalb der Substratschicht des extensiven Gründachs wurden Kapillarrohrmatten verlegt, die über einen Kühlkreislauf mit Wandkühlflächen im Versuchsraum hydraulisch verbunden sind. Als Kanäle für Vor- und Rücklauf sowie die notwendigen Datenleitungen wurde die Fassadenrinne ACO Profiline verwendet. So bleiben alle Leitungen dauerhaft zugänglich und Änderungen am Versuchsaufbau sind jeder Zeit ohne großen Aufwand möglich.

Der nach Süden orientierte Versuchsraum erwärmt sich als Folge der Sonneneinstrahlung ohne weitere Maßnahmen auf Raumtemperaturen von deutlich über 30 °C. Nun sollen in den Wänden integrierte Kapillarrohrmatten zeitversetzt, d.h. in den Abend- und Nachtstunden, den Raum passiv kühlen. Die Hoffnung der Forscher: die energieintensive aktive Kühlung durch die Verdunstungskühlung des Gründaches zu ersetzen. Dies würde sowohl die Kosten senken, als auch einen Beitrag zum Umweltschutz liefern. Erste Ergebnisse werden im Sommer 2017 erwartet.

Auch unabhängig von dem Projekt profitieren die Studenten des Studiengänge "Architektur" und "Planung nachhaltiger Gebäude" der Beuth Hochschule von der Expertise ACOs. Im Rahmen von Gastvorträgen und kleinen Workshops vermittelt der ACO Architektenberater Paul Schuster sein Know-how in Sachen Dach-, Freiflächen- und Fassadenentwässerung.

Jedes neue Projekt erfordert eigene Lösungen. Die ACO Architektenberater unterstützen Sie dabei umfassend vom Entwurf bis zur Realisierung. Das Wichtigste vorab: Beziehen Sie die ACO Architektenberater unbedingt frühzeitig in Ihre Planungen mit ein. Die Erfahrung zeigt, dass damit nachträglichekostenintensive Planungsänderungen beim Thema Entwässerung vermieden werden können.

 

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