P9 Ghetto-Mobile: Eine Brücke als Micro-Stadt

P9 Ghetto-Mobile:
Eine Brücke als Micro-Stadt

Ungenutzte Räume erschließen und sinnvoll nutzen – das ist das große Thema des französischen Architekten Stéphane Malka. Für die Pont Neuf im Herzen Paris schlägt er eine Micro-Stadt vor, die zudem der Entvölkerung der Innenstadt entgegenwirken soll.

P9 Ghetto-Mobile: Eine Brücke als Micro-Stadt

Tragende Struktur der Micro-Stadt ist ein Baugerüst, in das einfach produzierte Kuben eingehängt werden. Etwa 15 Meter über dem Fußboden bieten sie Raum für unterschiedlichste Aktivitäten: Wohnen und Arbeiten aber auch Sport und Nightlife, Kultur und Einzelhandel. Verbunden werden die Kuben über ein Netz von Fußgängerwegen und öffentlichen Plätzen innerhalb der Struktur. Der modulare Charakter erlaubt eine Adaption an die Bedürfnisse und macht die Idee auch für andere Standorte attraktiv.

Nutzer dieser Micro-Stadt sollen in erster Linie Menschen sein, die aufgrund der horrenden Mieten aus dem Zentrum Paris verdrängt werden. Das Zusammenleben und der Unterhalt der Micro-Stadt erfolgt in einer selbstorganisierten Gemeinschaft.

Bilder © Stéphane Malka

P9 Ghetto-Mobile: Eine Brücke als Micro-Stadt
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