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H2O Humanitarian Harbour of the Ocean – „Rettungsinseln“ gegen steigenden Meeresspiegel

Der Klimawandel wird die Küstenlinien vieler Länder ins Landesinnere verschieben und die bewohnbaren Gebiete verknappen. Um den Verlust an Wohnraum und Agrarfläche zu kompensieren, schlagen drei junge Architekten ein modulares System vor, mit dem schwimmende Dörfer inklusive Landwirtschaft entstehen können.

 

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Ein Modul besteht aus zwei riesigen “Röhren“, die über einen Steg miteinander verbunden sind. In der einen Röhre befinden sich auf eingestellten Ebenen 250 Wohnungen sowie alle gesellschaftlichen Funktionen. Insgesamt können 500 Menschen auf dem Modul wohnen. Die andere Röhre ist der Landwirtschaft vorbehalten. Hierbei wird auf innovative Anbaumethoden ohne Erde gesetzt. Dank regenerativer Energie und Wertstoffkreisläufe ist das Modul autark.

Jedes Modul funktioniert für sich, doch erst im Verbund wird das Potenzial deutlich. Dann können sie als Streifen vor der Küste eine Stadt ins Meer erweitern. Oder sie bilden als ringförmige Strukturen eigenständige Inseln. Diese wiederum können mit anderen H2O-Ringen vernetzt sein und urbane Netzwerke auf dem Meer entstehen lassen

.Mit dem Projekt H2O zählen Zhicheng Weng, Zicheng Cui und Léo Bentegeat 2016 zu den Gewinnern des jährlichen Wettbewerbs der Jacques Rougerie Foundation, die unter anderem Ideen zum Umgang mit dem steigenden Meeresspiegel auszeichnet. Der französische Architekt Jaques Rougerie ist ein Pionier an der Schnittstelle_architektur_wasser. Eins seiner jüngsten Projekte ist die schwimmende Universität Cité des Mériens.

Wer an Land neue Grünflächen schaffen möchte, kann beispielsweise Dachflächen begrünen. Sie speichern das Regenwasser zwischen und verbessern das Mikroklima. Wie begrünte Flachdächer richtig entwässert werden, erläutern wir hier.

Abbildungen: © Léo Bentegeat, Zhicheng Weng, Zicheng Cui - 2016 "Architecture and sea level rise" special mention - Jacques Rougerie Foundation.




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