L „Dauphin Island“: Zwischen realer Bedrohung und surrealen Bildern
„Dauphin Island“: Zwischen realer Bedrohung und surrealen Bildern

„Dauphin Island“: Zwischen realer Bedrohung und surrealen Bildern

Seit langem beschäftigt sich der Künstler Dionisio González mit der Reaktion Betroffener auf die Verwüstung ihrer Häuser durch Naturkatastrophen wie Starkregen, Wirbelstürme und Tsunamis. Besonders die Beharrlichkeit der 1.200 Einwohner von Dauphin Island im Golf von Mexiko beeindruckte ihn. Immer wieder wüten Stürme, immer wieder werden die zerstörten Häuser aufgebaut. Daher platzierte González seine Visionen unwetterresistenter Gebäude an der Küste dieser Insel.

„Dauphin Island“: Zwischen realer Bedrohung und surrealen Bildern

Starrsinn gepaart mit Kreativität – so könnte man die Haltung der Inselbewohner beschreiben. Nach jedem Hurrikan errichten und reparieren sie ihre filigranen Holzhütten von Neuem. Diese Haltung greift Gonzáles auf und interpretiert sie in seinen Entwürfen. Das Ergebnis sind vielfältige Objekte, die Fantasie und Realität vermischen.

Dionisio González entwarf surreale, futuristische Festungen aus Beton, Eisen und Glas, die Kunst, Architektur und Stadtplanung miteinander vereinen. Sie sehen aus wie eine Mischung aus Strandhaus, Bunker und Raumschiff und zeigen die Kreativität, die entsteht, wenn man Chaos und Schönheit vereint.

Der Künstler möchte seine Entwürfe als kreatives Statement, nicht als realistisches Projekt verstanden wissen. Nichtsdestotrotz thematisieren sie die wichtige Frage, wie bewohnbare Strukturen aussehen können, die das Vakuum der Verwüstung füllen, und wie wir solche „leeren“ Räume wahrnehmen.

Im Gegensatz zu diesen visionären Entwürfen sorgt ACO in Mexiko ganz real für Sicherheit bei Regen. Im Rahmen der Sanierung der Formel-1-Rennstrecke in Mexico City verließ sich das renommierte Ingenieurbüro Tilke auf Produktlösungen von ACO für die Entwässerung der Fahrbahn.

Bilder: Courtesy Taubert Contemporary Gallery. Berlin

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