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Ein Turm für den Central Park: Leuchtturmprojekt für New York

Im Herzen des Central Parks in New York liegt das Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir. Einst diente es zur Frischwasserversorgung der Metropole. 1993 wurde es stillgelegt, was mit einem hygienischen Risiko verbunden ist.

Das Architektur- und Designbüro DFA schlägt einen Aussichtsturm vor, in dessen Zentrum das Wasser gereinigt wird.

Rund um das Wasserreservoir im Central Park gibt es beliebte Spazier- und Joggingstrecken.
Doch die Wasserfläche selbst – immerhin ein Achtel der Parkfläche – ist ungenutzt.

Diese Tatsache reizte die Architekten. Ihre visionäre Idee: die weltweit höchste Holzkonstruktion mit Aussichtsplattform sowie einem Filtersystem, das das Wasser reinigt und den See nutzbar macht.

Der Turm besteht ausmehreren Konstruktionsschichten.
Kern ist eine Stahlkonstruktion, die von einer 180 Meter hohen Doppelhelix aus Brettschichtholz umgeben ist. In ihr befindet sich die vertikale Erschließung ebenso wie das Filtersystem.
Entlang der Spitze ist eine Windturbine montiert, mit deren Hilfe das Wasser durch die Filter gepumpt wird.

Ebenfalls im oberen Viertel ist eine Rampe um die Konstruktion gelegt, auf der sich Besucher bewegen können. Eine zweite hölzerne Doppelhelix umschließt den Turm.
Sie ist im unteren Bereich mit Holz und im Bereich der Rampe mit Glas verkleidet.

Besucher können sowohl den Blick über den Central Park und Manhattan genießen als auch die Vorgänge im Turminneren beobachten.

Der gesamte Turm ist über 200 Meter hoch aber extrem schlank, sodass der Schattenwurf auf New Yorks größte Freifläche minimal ist. Der Nutzen ist umso größer: eine Reaktivierung des jetzt umzäunten Reservoirs und eine Steigerung der ökologischen Qualität. 

Renderings: © DFA




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