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Aquarium auf dem ehemaligen Flughafengelände – Oslos neuer Besuchermagnet

Das ausgefallene Design des Aquariums erinnert an zwei gewölbte Felsen, die sich sanft über das Meer erstrecken. Diese innovative Idee stammt von dem Londoner Studio Haptic, das für die neue Gestaltung des Aquariums auserwählt wurde.

Als Teil der Stadtentwicklung und Neugestaltung der Uferpromenade bietet das Aquarium auf dem ehemaligen Flughafengelände Touristen und Einheimischen einen faszinierenden Einblick in die Unterwasserwelt.

Breite Glaswände ermöglichen dem Besucher eine eindrucksvolle Sicht über das Meer, so dass das Thema „Wasser“ nicht nur in Inneren, sondern auch im Außenbereich sichtbar wird.

Während die Besucher auf einem der abgeschrägten Dächer umherlaufen und die Meeresluft genießen können, ist das Gebäude durch Fußwege und einen neuen Badestrand mit seiner Umgebung verbunden.

Als Vorlage für die weitläufige, geschwungene Form des Gebäudes dienten die sogenannten "Svabergs" – eine Art Felsformation, die in dieser Gegend häufig vorkommt.

„Ich liebte schon immer die norwegischen ‚Svaberg-Felsen’. Sie sind wunderschöne, bildnerische Objekte, die natürliche Sitzgelegenheiten formen – aufgewärmt von der Sonne.“

sagt Thomas Stokke von Haptic.

Ziel war es, dieses Naturphänomen architektonisch umzusetzen und ein Aquarium der besonderen Art zu schaffen.

Mit der Fertigstellung des Gebäudes wird Oslos Aquarium das größte in Nord-Europa sein – mit mehr als 10.000 qm Fläche und 7 Millionen Litern Wasser.

Der Bau des neuen Aquariums soll 2020 starten und voraussichtlich 2023 fertiggestellt werden.
Gut 5.000 Kilometer südöstlich soll ein Museum mit einem ganz ähnlichen Konzept entstehen. Der Entwurf für das Dubai Maritime Museum ragt bis unter die Wasseroberfläche.




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