Schnittstelle _ architektur _ wasser

Aquaria – der schwimmende Pavillon

Ein schwimmender Pavillon als Besucherzentrum mit Ausstellungs- und Forschungsstation: Der Entwurf stammt von dem Architekten Pat Panupaisal und ist noch während seines Studiums an der Academy of Art, San Francisco, unter Betreuung von Professor Kory Bieg entstanden. Pat Panupaisal entwickelte die Form des Gebildes aus seinen Untersuchungen zum Thema Wasser-Strukturen und Gezeiten. Er wollte vor allem die Wechselbeziehung zwischen Architektur und Wasser hervorheben. Dazu hat er die Ergebnisse seiner Untersuchungen dokumentiert und zur Entwurfsfindung ausgewertet.

Themenschwerpunkt des futuristisch wirkenden Besucherzentrums ist die Erforschung der Synergien von Architektur und Wasser. Es sollen neue Potentiale und Ansätze zur schwimmenden Architektur und zur Unterwasser-Architektur gewonnen werden.

Erschlossen werden die Räumlichkeiten über "Rampen", die wie eine Art Labyrinth angeordnet sind. Je nach Wasserstand verschwinden die Wege und tauchen erst bei Ebbe wieder auf. Im Innern gibt es neben Foyer, Restaurant und Museumsshop die zwei Hauptausstellungsbereiche mit den Themenschwerpunkten "Skeletorium" und "Aquaditorium". Das "Skeletorium" widmet sich der Vergangenheit - hier sind vor allem Skelette aus der Unterwasserwelt ausgestellt. Sie dienen der Grundlagenforschung und stellen das abstrakte Gebäude als Ort der Stille dar. Im "Aquaditorium" geht es um das Hier und Jetzt - es ist der lebendigen Meereswelt gewidmet. Beobachten und bewusstes Erleben stehen hier im Mittelpunkt. Das Besondere an diesem Raum: Das Licht ändert sich mit Wasserstand sowie Tageszeit und schafft so eine einzigartige Raumerfahrung.

 

 

Als eins seiner inspirierenden Vorbilder nennt Pat Panupaisal den niederländischen Architekten Koen Olthuis, den ACO bereits 2011 für den Architekten- und Planertag als Redner gewinnen konnte. Koen Olthuis' bekannteste Vision ist der Cruise Terminal.

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