Schnittstelle _ architektur _ wasser

Yachthafen-Erweiterung an der Türkischen Mittelmeerküste

Sonne, Sand und Meer – all das suchen und finden Reisende im Südwesten der Türkei rund um Bodrum. Unweit des Touristenzentrums liegt das Städtchen Yalikavak – ebenfalls malerisch an einer der zahlreichen Buchten. Das türkische Architekturbüro emre arolat architects hat dort eine Hafenerweiterung realisiert, die sowohl dem zunehmenden Tourismus als auch dem Charakter und der umgebenden Landschaft gerecht wird.

Die Architekten gliederten das Projekt in unterschiedliche Abschnitte: eine an der Hafenspitze gelegene „Insel“ und eine Erweiterung entlang der Hafenkante. Dadurch können die gewünschten zusätzlichen Funktionen für Segler, Urlauber und Einheimische wie Restaurants, Clubs und Gewerbe angeboten werden, ohne in den gewachsenen Ort direkt einzugreifen. Insel und Hafenbebauung sind durch einen zentralen Platz verbunden.

Die Architektur der Gebäude interpretiert mit unterschiedlichen Höhen und einer kleinteiligen Struktur die hügelige Silhouette von Landschaft und Meer. Atypische Elemente wie eine gerade Mauer und ein hoher Turm bauen eine attraktive Spannung auf. Ähnlich der antiken, mediterranen Bauweise ist der gesamte Komplex in einem Material gehalten: Travertin. So ist ein selbstbewusstes Ensemble entstanden, das sich zwar als New-Comer aber nicht als Fremdkörper versteht – und ein gelungenes Architektur-Wasser-Projekt der Architekten emre arolat architects, die bereits Gast auf dem jährlichen ACO Architekten- und Planertag waren. ACO Türkei wiederum lieferte für dieses Projekt Produkte aus der ACO Systemkette.

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