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Seljord Aussichtsturm: Zwischen Mythos und Landschaft

Norwegens Nessie heißt Selma und lebt der Sage nach im See Seljordsvatn in der Gemeinde Seljord. Zwar ist ihr Ruhm nicht ganz so groß, doch jährlich kommen viele interessierte Besucher, die am See Ausschau halten wollen. Die Gelegenheit dazu bietet ein hölzerner Aussichtsturm, der Teil eines seeumspannenden Erlebniskonzepts ist.

Die Seeschlange Selma soll erstmals 1750 gesichtet worden sein. Seitdem ist sie Teil der Mythen und Legenden der Region. Mit dem Entwicklungsprogramm "Seljord und seine Legenden" nutzte die Gemeinde 2008 diese und andere Geschichten, um die Region und die Landschaft für Einheimischen und Touristen attraktiver zu machen.

Im Mittelpunkt stand der mit Büschen und Sträuchern zugewachsene See. Um ihn zugänglicher zu machen, beauftragte die Gemeinde die Architekten von Rintala Eggertsson, an den wichtigen Stellen des Sees Aussichtspunkte zu gestalten.

Dafür wurde das Gebiet in zwei Teile aufgeteilt. Dem mittleren und südöstlichen Teil des Sees ordneten die Architekten drei kleinere Anlagen zu, für den südwestlichen Teil des Sees planten sie ein Hauptaussichtspunkt.

Die drei kleineren Aussichtspunkte organisierten Rintala Eggertson Architekten als Bau-Workshop. Zusammen mit Kunst-und Architektur-Studenten der NuovaAccademia di Belle Arte aus Mailand sowie Szenografie Studenten der norwegischen Theaterakademie arbeiteten setzten sie es gemeinsam um.

Der 15 Meter hohe Hauptaussichtsturm besteht aus verschiedenen Ebenen, die sich in unterschiedlichen Höhen der faszinierenden Landschaft und dem See öffnen. Er liegt zusammen mit einem kleinen Infocenter auf einem malerischen Uferstreifen und erlaubt es den Besuchern zwischen der Landschaft, dem Bekannten und dem Mystischen zu verweilen.

Nicht an einem See, sondern mitten in den Hüttener Bergen liegt die Globetrotter Lodge mit 23 Meter hohem Aussichtsturm. Bei der Fassadenentwässerung des ökologisch ausgerichteten Hotelgebäudes kamen ACO Profiline Fassadenrinnen zum Einsatz. Mehr zur Referenz finden sie hier.

Fotos: © Dag Jenssen


 

 

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