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Floating Dreams: Die verbindende Wirkung von Wasser und Kunst

Wasser und Kunst sind eine inspirierende Verbindung - so auch in London. Anlässlich des Kulturfestival Totally Thames im September 2016 hatte der südkoreanische Künstler Ik-Joong Kang seine Installation Floating Dreams neben der Millenium Bridge verankert.

Nachts, wenn der etwa sieben Meter hohe Kubus wie eine Laterne von innen leuchtete, war der Anblick besonders beeindruckend. Doch auch tagsüber berührte die Skulptur. Sie bestand aus 500 Zeichnungen und Texten, in denen Vertriebene des Korea Kriegs (1950-1953) sich an ihre nordkoreanische Heimat erinnern.
Viele gaben auch der Hoffnung auf eine Wiedervereinigung Ausdruck. Auf dem Kubus stand die Skulptur eines Kindes, das eine Taschenlampe in der Hand hält. Es symbolisierte den Prozess der Erinnerung, durch den die heute 80-90-Jährigen Teilnehmer gegangen sind.

Der Künstler selbst sagte dazu:

"Solange wir jung sind, betrachten wir die Gegenwart durch das Fenster der Zukunft. Wenn wir älter werden, sehen wir die Gegenwart durch unsere Erinnerungen."

Drei Aspekte sind für ihn beim Schaffen eines öffentlichen Kunstwerks besonders wichtig: Heilung, Verbindung und Ganzheit. Die Themse ist daher für ihn ein idealer Ausstellungsort. Wie in vielen Städten trennt der Fluss die Stadt. Gleichzeitig birgt sie als gemeinsamer Mittelpunkt die Chance zur Verbindung.

Auch bei ACO gehen Wasser und Kunst eine inspirierende Verbindung ein. Die jährlich stattfindende NordArt in Büdelsdorf ist die größte Kunstausstellung in Nordeuropa.


 

 

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