Beach baby, beach baby

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Europaletten sind der ideale Baustoff – das finden zumindest vier Studenten der TU Delft. Sie haben einen temporären Strandpavillon entwickelt, der funktional und gestalterisch ideal auf auf seinen Nutzen und den Standort zugeschnitten ist.

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Bei Vorfertigung denkt man nicht unbedingt an Europaletten – und doch trifft es auf sie zu. Sie werden zu Hundertausenden produziert, sind leicht zugänglich und kostengünstig. Der ideale Werkstoff für temporäre Gebäude – beispielsweise einen Strandpavillon an der holländischen Küste.

Vier Studenten der TU Delft entwickelten eine intelligente Konstruktion, um Europaletten zu Bögen und diese zu einem Gebäude zusammenzufügen. Mit CNC-gefrästen Holzbauteilen werden die Paletten verbunden und ausgesteift. Wie Puzzleteile greifen sie in die Zwischenräume der Paletten. Für die Montage benötigt man lediglich einen Hammer. Die Paletten bleiben unbeschädigt und können im Anschluss wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden. Eine verstellbare Bespannung mit Segeltuch schützt vor Wind und Regen.

Die kreative, nachhaltige und kosten-günstige Lösung eignet sich auch für andere Zwecke wie temporäre Kunst-Installationen oder Notunterkünfte. Doch als Strandpavillon am Meer entfaltet die Konstruktion ihren ganzen Charme – weckt sie doch Assoziationen zu Selbstgezimmertem aus Treibholz, Freiheit und Weite.

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